Montag, 13. Februar 2012

 Bisschen mit dem Selbstauslöser meiner Minicam, die ich immer dabei habe, experimentiert. Outfit: Ursprünglich lange blaue Jeans, jetzt aufgepimpte kurze türkisgrüne Dieseljeans, mit Nieten auf der Hinterseite ; Pulli von Bogner (Vintage) ; schwarze Krokoleder Umhängetasche (Vintage) ; Silbermedaillon

 Ich presentiere: Der Zauberer
 Bei so einem Anblick kommt man gleich gutgelaunt (leider verspätet) zum Unterricht des Ach-so-spannenden Leistungskurses Deutsch!
 Schulweg..
Outfit: Schwarzer Rock von Villa ; Aigner Clutchbag / Umhängetasche (Vintage) ; ZooYork Männer T-Shirt aufgepimpt

Dienstag, 7. Februar 2012

Gedankengänge


Ich weis nicht ganz genau was ich schreiben soll, deshalb fange ich einfach mal an. ich habe letztens mit einem Kumpel gequatscht und nicht zugehört, dabei hat er über ein Thema gesprochen, was ich durchaus interessant finde, das zumindest glaube ich. Wie gesagt, ich habe nicht zugehört, aber ich meine mich erinnern zu können, dass es mein Interesse geweckt hat. Jetzt frage ich mich, wieso habe ich nicht zu gehört? 
Ich glaube ich habe in der Zwischenzeit über den kahlen Baum, welcher genau in meinem Blickwinkel lag, draußen vor dem Fenster, nachgedacht. Er hat mich fasziniert. 
Nur was? Was könnte an dem Baum so spannend sein, dass er mich davon abhält eine hochinteressante, eventuell sogar wissenschaftliche oder philosophische, Konversation zu halten? Er stand einfach nur so da, hat sich nicht bewegt. Nicht einmal der Wind schien ihn zu interessieren. Kahl war er. Durchaus logisch, wo wir uns doch im „tiefsten“ Winter befinden. Ja genau, arschkalt ist es. Von Schnee ist nicht viel zu sehen, trockene Luft, Sonne. An dem Tag schien die Sonne allerdings nicht, ich meine mich erinnern zu können, dass es sogar in der Nacht kurzzeitig geschneit hat, ist aber nicht liegen geblieben. 
Aber dieser Baum erschien mir so gleichgültig, glücklich aber gleichgültig. Was meine ich mit gleichgültig? War ihm alles gleichgültig, oder war er für mich bzw uns gleichgültig? Wenn man davon ausgeht, dass Bäume kein Gewissen haben, dann sollte ich mit gleichgültig eindeutig letzteres meinen. Aber ich bin mir nicht sicher. Auf irgendeine Art und Weise steckt doch Leben in ihm, oder nicht? Ich meine inwiefern unterscheidet er sich schon vom Menschen? Er entsteht aus einem Samen, erst ist er klein und verletzlich und mit der Zeit wächst er und gewinnt an Stärke. Atmen tut er. Damit wir wieder frische Luft haben. Was für ein dankbares Lebewesen. Er schenkt uns Leben, dafür, dass wir ihn nicht töten. Doch töten wir ihn, so bestraft er uns indem seine Gabe mit ihm stirbt. Aber wir ziehen weiterhin Nutzen aus ihm, wir verarbeiten ihn zu Tischen, Schränken, Stühlen, Klavieren und allem Möglichen wozu er uns dienen könnte. Ist das dankbar?
Wissen wir zu schätzen was er uns gibt? 
Ich möchte nicht den Anschein erwecken, ich wäre sowas wie ein „Holzschützer“. Mir geht es eher um das Prinzip. 
Nein stopp, mir geht es auch nicht um das Prinzip. Ich habe einfach drauf los geschrieben. Das hier ist dabei herum gekommen, echte Gedankengänge. 

Mittwoch, 1. Februar 2012

 today's outfit : alte Strumpfhose von meiner Oma, gestreift. Raser Hose von meinem Bruder (Beine abgeschnitten), grüner Baumwollpulli, die zuvor gepostete Mütze meiner Oma, graue Wildlederboots mit Keilabsatz von Ricky Sarkany, meine Ringe wie immer, silbernes Medaillon von meiner verstorbenen Oma, ANNY Nagellack Farbe vintage vamp
das sehe ich, wenn ich morgens aufstehe und aus dem fenster gucke ;)
habe heute Mittag mal in alten Familien Erbstücken rumgeblättert und interesante Sachen gefunden!!